Kurdistan – Schwieriges Leben

Spielen beim Tee trinken in der kurdischen Kulturhauptstadt Amed. Das Leben sieht langsam aus. Im Hintergrund hört man den Motorenlärm eines Kriegsflugzeuges und eines Hubschraubers. Laute Stimmen schallen von der Straße voller junger Demonstranten.

Ich denke, die älteren Menschen — mit denen ich schon seit einer Weile Tee trinke — haben schon viel von diesem Krieg und dieser Gewalt gesehen. Ich denke, sie sind müde und wollen nur sitzen und spielen, ungestört sein im Hier und Jetzt…

Nach einer Weile taucht eine Kohorte junger Leute auf, die gegen den Staat demonstrieren: Es sind Tausende. Sie sind laut und entschlossen. Ich drehe meinen Kopf in ihre Richtung und möchte aufstehen und genauer hinschauen. Aber die Hand des alten Mannes, mit dem ich hier sitze, hindert mich wortlos daran. Ich schaue in seine Augen und verstehe wortlos, dass ich auf meinem Stuhl sitzen bleiben sollte…

Einige Sekunden später warnen Leute mit dem Ausruf AK47! Es sind Polizisten, die sich hier um die „Sicherheit“ kümmern. Ich fühle mich nicht so sicher, wie sie das meinen…

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